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Newsletter Gleichstellung BL, 4/2017 vom 7. Dezember 2017

   

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Sehr geehrte Damen und Herren

Zuerst etwas in eigener Sache: Jana Wachtl, seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserem Team, wird per 1.1.2018 die Nachfolge von Sabine Kubli Fürst antreten. Wir freuen uns sehr, damit eine ausgewiesene Expertin und hoch geschätzte Kollegin als Leiterin zu haben.
Ansonsten möchten wir auf Präventives hinweisen: Handlungsanleitungen sowie Vorbilder helfen gegen sexuelle Belästigung und Stalking und motivieren zu Fortschritten.


Das Team von Gleichstellung BL wünscht Ihnen eine spannende Lektüre.


TIPPS FÜR BETROFFENE

Sexuelle Belästigung nicht nur anderswo

Die #metoo-Kampagne hat sexuelle Belästigung im Alltag in den Mittelpunkt gerückt. In einem SRF-Interview erläutert die Politikwissenschaftlerin Birgit Meyer die Hintergründe. Sie bezeichnet die aktuellen Ereignisse als Dammbruch und hofft, dass daraus eine „Kultur des Hinsehens, des Aussprechens und des Schutzes“ wird. Betrieben rät sie zur Etablierung von Vertrauenspersonen, an die sich Betroffene wenden können. Wie man im Kanton gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorgehen kann, hat Gleichstellung BL in ihrer bewährten Broschüre «lustig – lästig –stopp!» zusammengefasst.


BERICHT ZU STALKING

Stalking: Frühzeitig ermahnen hilft

Von lästiger Kontaktsuche und Nachstellen bis zu Einschüchterung und Gewalt – Stalking umfasst ein breites Spektrum. Schätzungen zufolge sind 15–18 % der Frauen und 4–5 % der Männer Opfer von Stalking im weiten Sinn. Dies schreibt der Bundesrat in seinem Bericht zu Massnahmen. Er beruht auf einer umfassenden Studie des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) zu «Massnahmen zur Bekämpfung von Stalking». Die Forscherinnen empfehlen Vorbeugung und Schutz via Polizei, Fachstellen, verbesserte Kompetenz-Zuteilung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Betroffene sollen jeglichen Kontakt verweigern, ihr Umfeld über die Stalking-Situation informieren, Vorfälle dokumentieren. Auch lohnt es sich, die Polizei frühzeitig einzuschalten – ihre Intervention bei den Stalkenden kann das Stalking beenden.


VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF

Vaterschaftsurlaub trotz politischer Abfuhr bedeutsam

Am 18. Oktober 2017 lehnte der Bundesrat die Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» ab. Vaterschaftsurlaub würde sich nicht nur positiv auf das Familienleben, sondern auch auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und damit auf Firmen auswirken. Das haben einige Unternehmen im privaten Sektor erkannt und bieten Vätern unterschiedliche Modelle eines bezahlten Vaterschaftsurlaubs an. Zahlen und Fakten rund um das Thema sind nachzulesen in «Vaterschaftsurlaub Schweiz», herausgegeben von mencare und dem Schweizerischen Institut für Männer- und Geschlechterfragen. Ein Artikel der ZHAW beleuchtet ausserdem die grundlegenden Fragen, die sich zu Beginn der Familiengründung stellen. Die Initiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub kommt voraussichtlich im nächsten Sommer ins Parlament.


BAND ZU FRAUEN-VORBILDERN

Vorbildliche Frauen machen Mut

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen möchte Frauen ermutigen: Die aktuelle Ausgabe ihrer Zeitschrift widmet sie Vorbildern aus der älteren und jüngeren Generation. Ursula Nakamura-Stoecklin von frauenrechte beider basel wird genauso zu ihren Vorbildern befragt wie Petra Volpe («Die göttliche Ordnung») oder Vanja Crnojevic, die als Zwölfjährige aus Bosnien in die Schweiz floh und heute mit der Borderfree Association Flüchtenden hilft. Die Pionierinnen machen „neue Wege denkbar und somit auch gangbar“. Besonders im Fokus ist Iris von Rothen, die Vordenkerin und Kämpferin für Frauenrechte, die dieses Jahr 100 geworden wäre.


THE GLOBAL GENDER GAP REPORT 2017

Gleichstellung international: Schweiz fällt zurück

Der diesjährige «Global Gender Gap Report», veröffentlicht vom Weltwirtschaftsforum, liefert ernüchternde Zahlen: Die Schweiz fällt auf der weltweiten Rangliste von Platz elf auf Platz 21. Der Rückfall wird durch die Abnahme von Parlamentarierinnen und anderen Frauen in politischen Ämtern erklärt. Auch in der Arbeitswelt hat die Schweiz Nachholbedarf, denn es gibt Rückschritte bei der Vertretung von Frauen auf Führungsebene. Die nordischen Länder Island, Norwegen und Finnland führen die Rangliste an. Für den jährlichen Bericht werden verschiedene Faktoren aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Politik berücksichtigt.


VERANSTALTUNGEN

Mehr wissen zum Gleichstellungsgesetz und zu Gewaltprävention

Haben Sie den Eindruck, bei Ihrer Arbeitgeberin verdienen Frauen und Männer unterschiedlich viel für dieselbe Arbeit? Sind die einen oder anderen von gewissen Aufgaben im Betrieb ausgenommen? Wie kann ein Unternehmen sexueller Belästigung vorbeugen? Informieren Sie sich an einer unserer Weiterbildungen zum Gleichstellungsgesetz, was recht ist in Theorie und Praxis:
Kurs A: Freitag, 9. März 2018 im Seminarzentrum Parterre Rialto, Basel
Kurs B: Dienstag, 13. März 2018 im Coop Tagungszentrum, Muttenz

Anmeldung bis 9. Februar 2018 willkommen unter http://www.bl.ch/gleichstellungsgesetz.


Save the date: «Gewalt gegen Frauen in der Schweiz – von hier aus, wohin?» Dies erörtert die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften am Donnerstag, 15. Februar 2018, 13.30 bis 17.30 Uhr (Universität Fribourg). Die öffentliche Tagung ist kostenlos.


Der Newsletter erscheint ca. viermal jährlich.
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Highlight

Neu aufgelegt: Berufliche Vorsorge bei Scheidung - Leitfaden des EBG mit Tipps für verheiratete und eingetragene Paare.

 

 

Best Practice

Stereotype bezüglich Berufswahl spielerisch aufbrechen: Der JobMatcher der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich ist ab sofort auch als App verfügbar.

 

 

Fachbibliothek

Brigitte Liebig, Martina Peitz, Christian Kron (Hrsg.): «Väterorientierte Massnahmen für Unternehmen und Verwaltungen in der Schweiz. Ein Handbuch»

Ausleihe FfG: 1.1.6 / 76

 

 

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