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Newsletter Gleichstellung BL, 3/2015 vom 23. September 2015

   

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Sehr geehrte Damen und Herren

Wir freuen uns, Ihnen unseren aktuellen Newsletter zukommen zu lassen. Das Team von Gleichstellung BL wünscht Ihnen eine spannende Lektüre.


KANTONALE POLITIK

Keine Gleichstellung mehr fürs Baselbiet?

63 Prozent der Baselbieter Bevölkerung lehnten 2008 eine SVP-Initiative ab, welche die Abschaffung der Fachstelle für Gleichstellung forderte. Der Volkssouverän bejahte damit eine aktive Gleichstellungspolitik. Auch das Bundesgericht hält in seinem Urteil von 2011 im Falle des Kantons Zug fest, dass die Kantone aufgrund der Bundesverfassung sowie völkerrechtlicher Verträge verpflichtet sind, die tatsächliche Gleichstellung gezielt zu realisieren. Während die Kommission für Gleichstellung als eine der Sparmassnahmen im Rahmen der Finanzstrategie 2016-2019 ersetzt werden soll, fordert die Motion des ehemaligen Landrats Patrick Schäfli die Abschaffung der Gleichstellung BL. Der Landrat wird voraussichtlich noch in diesem Jahr darüber entscheiden.


NATIONALE WAHLEN 2015

Clever Frauen wählen

Am 18. Oktober werden die Vertreterinnen und Vertreter für den Stände- und Nationalrat gewählt. Mit einem Anteil von 19,6% respektive 31% sind Frauen bisher in beiden Räten untervertreten. Neben dem Projekt «Frauen wählen» hat die Alliance F – der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen – einen strategischen Wahlkampf lanciert: «clever wählen». Dabei werden diejenigen Politikerinnen zur Wahl empfohlen, die sowohl mit ihrer Politik Gleichstellungsanliegen mittragen als auch aufgrund ihres Listenplatzes eine veritable Chance haben, gewählt zu werden.
Mehr zur Geschlechtervertretung in der Politik in Baselland


EINSTELLUNGEN VON ERSTWÄHLENDEN

«Ich und meine Schweiz»

Wie denken 17-jährige Jugendliche in der Schweiz über die wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen? Bilden Sie eine einheitliche Gruppe? In Bezug auf Gleichstellung zeigt die Befragung «Ich und meine Schweiz – Was Jugendliche politisch und gesellschaftlich bewegt» deutliche Unterschiede. 29% der Männer wollen am traditionellen Familienmodell festhalten, das heisst der Mann arbeitet Vollzeit und die Frau übernimmt die Haus- und Familienarbeit. Nur 15% der Frauen teilen diese Ansicht. Weiter beurteilen junge Frauen ihr Interesse an Politik als geringer und schätzen ihre Kompetenz in politischen Fragen kleiner ein als die gleichaltrigen Männer. Auftraggeberin der Umfrage ist die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Ausgewählte Resultate


OFFENE BERUFSWAHL

Berufsschau und Gendertag – Zukunftstag BL

Jungen Frauen und Männern stehen heute alle Berufe offen. Doch Jugendliche beschränken sich im Berufswahlprozess häufig auf wenige geschlechtstypische Berufe. Unter dem Motto «It’s my way! Offen in die Berufswahl» motiviert an der diesjährigen Berufsschau in Pratteln ein Selfie-Automat zum Überdenken von Geschlechterklischees in der Berufswahl.
Am Gendertag – Zukunftstag BL beziehungsweise am Nationalen Zukunftstag, der am 12. November stattfindet, erhalten die Schülerinnen und Schüler der 6.-9. Klasse die Möglichkeit, geschlechtsuntypische Berufe und eine Vielfalt an Lebensentwürfen kennenzulernen. Der Kanton Basel-Landschaft ist als Arbeitgeber mit 56 Seitenwechseln für Mädchen und Jungs dabei.


GEWALTPRÄVENTION

Wenn nicht ich, wer dann?

Der Alltag bringt immer wieder durch Gewalt geprägte Situationen mit sich – Pöbeleien, Schlägereien, häusliche Gewalt –, in denen sich die Frage stellt: Soll ich wegschauen, eingreifen? Die Ausstellung «Zivilcourage – wenn nicht ich, wer dann?», die noch bis Ende Januar 2016 im Historischen Museum Basel zu sehen ist, konfrontiert die Besucherinnen und Besucher mit solchen Szenen. Ein vielseitiges Programm begleitet die Ausstellung. Gleichstellung BL und die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt zeigen im Rahmen der nationalen Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» das Forumtheater «E Gwalts-Überraschig» von der TheaterFalle Basel.
Montag, 7. Dezember 2015, Guggenheim, Liestal


KURS UND GESPRÄCH FÜR MÄNNER

Vater werden und Männerpalaver

Das Männerbüro Region Basel bietet ab Ende Oktober den Kurs «Vater werden – Vater sein» an. Was bedeutet eine beginnende Vaterschaft für das Leben eines Mannes? Wie wird die Beziehung zum neugeborenen Kind sein, welchen Einfluss wird die Geburt auf das Sozialleben und die Arbeit haben? Werdende und frischgebackene Väter können sich über ihre Erwartungen, Befürchtungen und Erfahrungen rund um die Vaterschaft austauschen.
Ebenfalls ab Oktober lädt das Männerpalaver bereits zum zehnten Mal wieder monatlich zu einer offenen Gesprächsrunde über männerspezifische Themen ein. Wir gratulieren zum Jubiläum!


KANTONALE ABSTIMMUNG

Familienergänzende Kinderbetreuung

Vor 15 Jahren ist unser erster Bedarfsnachweis für einen Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung in Baselland «GLÜCKLICHe Eltern – BETREUTe Kinder» erschienen. Die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung ist inzwischen unbestritten und der Ausbau konnte vielerorts voran gebracht werden. Ein weiterer Meilenstein, um die Baselbieter Eltern bedarfsgerecht und flächendeckend «glücklich» zu machen, ist die Abstimmung vom 8. November. Regierungs- und Landrat empfehlen, die nur den Frühbereich betreffende Gesetzesinitiative abzulehnen und das FEB-Gesetz (Gegenvorschlag) anzunehmen. Es regelt sowohl den Frühbereich als auch die Primarschulzeit und lässt den Gemeinden bei der Finanzierung volle Autonomie. Abstimmungsbroschüre


NATIONALE ZAHLEN

Lohnunterschiede

Männer verdienen laut den Ergebnissen der Lohnstrukturerhebung 2012 durchschnittlich 21,3% (Privatwirtschaft) respektive 16,5% (öffentlicher Sektor) mehr als ihre Berufskolleginnen für die gleichwertige Arbeit. Insgesamt ist die Lohndifferenz im Vergleich zu 2010 leicht gesunken. Rund 60% dieses Unterschieds sind auf Merkmale wie Bildungsstand oder Dienstalter zurückzuführen. Der unerklärbare und somit diskriminierende Anteil bleibt mit circa 40% – dies sind monatlich 678 Franken im privaten und 573 Franken im öffentlichen Sektor – konstant hoch. Zahlen


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Highlight

«respekt@vpod» und Prof. em. Dr. Regina Wecker erhalten den 20. Chancengleichheitspreis beider Basel. Medienmitteilung

 

 

Best Practices

Der Marga Bührig-Preis geht an Luise Metzler. Medienmitteilung

 

 

Fachbibliothek

Franziska Rogger
«Gebt den Schweizerinnen ihre Geschichte!»

Ausleihe FfG 6.2.2/32

 

 

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